Auswärts bei zwei Mannschaften der hinteren Tabellenhälfte gelang dem BBSC am vergangenen Wochenende nicht die erhoffte Verbesserung des Punktestandes.
Zunächst durften die Berlinerinnen am Samstag bei der Nachfolgemannschaft von Allbau Essen in Düsseldorf antreten. Trainer Manuel Müller hatte personell immerhin die zuletzt Verletzten Annalena Grätz, Paula Reinisch und Hanna Lengkey wieder im Aufgebot (wenn auch noch längst nicht im Besitz aller Kräfte), dafür fehlte krankheitsbedingt Stammzuspielerin Noelani Kleiner und Diagonale Antonia Lutz. Dafür sprangen die beiden 18-jährigen Romy Birnbaum und Sophia Minlend in die Bresche.
Den 1. Satz holten sich die Berlinerinnen, im 2. Satz verletzte sich auch noch Mittelblockerin Maja Pahlke. Während bis zum 3. Satz der BBSC wenigstens noch mithalten konnte, überrollten die Gastgeber die Hauptstädter im 4. Satz förmlich.
Am Sonntag musste das Team beim Aufsteiger TV Hörde in Dortmund antreten. Im 1. Satz schien der Gast das Spiel zu dominieren, doch war das nur eine Momentaufnahme. Mit Beginn des Folgesatzes ging Hörde in Angriffstellung und brachte die Aggressivität im Service auf das Feld, wie wir es uns auch von den Gästen gewünscht hätten. In der Berliner Annahme ging die Sicherheit verloren und daraus resultierend wurde der Spielaufbau viel zu wenig erfolgsträchtig, um Hörde so richtig in Gefahr zu bringen.
Zum Berliner MVP wurde am Samstag Anna-Lena Vogel und am Sonntag Annalena Grätz gewählt.
BBSC-Trainer Manuel Müller kommentierte betont sachlich: „Wir werden die Weihnachtspause für eine Zäsur und Überarbeitung der eigenen Ziele nutzen – auch um die Last, hinter den eigenen Ansprüchen hinterherzulaufen, zu reduzieren.“
Der BBSC hat nunmehr 3 Wochen Weihnachtspause bis zum nächsten Spiel. Am Wochenende 10. und 11. Januar treffen die Berlinerinnen zu Hause auf Oythe und Leverkusen.